Die Arwinger Mark – Im Schatten des Kynhold

CoverRezension – Teil 1
Seit diesem Monat erhältlich befasst sich die erste Regionalbeschreibung von Splittermond mit der Arwinger Mark. Als Einsteigerregion betitelt, soll sie Neueinsteigern in der Welt von Splittermond als Schauplatz für ihre ersten Abenteuer dienen. Die in diesem Band vorhandenen Abenteuer werde ich, nach dem ich sie gespielt habe, separat rezensieren.

Äußerlichkeiten:
Die Erweiterung kommt als 56 Seiten umfassendes Softcover im Vollfarbdruck daher. Das Cover und sonstige Bebilderung gefällt mir sehr gut, wichtige Textpassagen werden in blauen Kästen hervorgehoben. Auf den letzten Seiten befindet sich eine Karte der Region so wie der Hauptstadt Arwingen und die Handouts für die Abenteuer. Alles in allem macht das Heft einen runden Eindruck.

Der Inhalt:
Nach einem kleinen Vorwort wird zunächst jeweils in kurzen Abschnitten auf die Geschichte, dass allgemeine Leben, Handwerk und Handel, Kleidung und Essen in der Arwinger Mark eingegangen. Hier findet sich auch eine Liste mit typischen Namen so wie eine Beschreibung des Tatzenbur, einem schmackhaften Pilz mit scheinbar magischen oder auch einfach nur psychoaktiven Kräften. Nachfolgend Abschnitte über Recht und Gesetz, Glaube und Magie sowie den Schmuggel mit Mondstein. Im Anschluss folgt eine Übersicht des Landes, der Flora und Fauna und eine kleine Box informiert über die vorkommenden Feenwesen.
Nach diesem ersten Teil beginnt die dedizierte Beschreibung der Region bzw. der einzelnen Schauplätze. Es werden die Landstriche »Zwischen Seelenmoor und Norwen«, »Die Nördlichen Wälder«, »Die Küste« so wie das nördliche und südliche Kynhold Gebirge unterschieden. Außerdem noch die Beschreibung Arwingens, welcher als Hauptstadt der Mark ein größerer Abschnitt gewidmet wurde, sowie des Großen Weges, der Haupthandelsstraße der Mark. Insgesamt sind die Beschreibungen sehr stimmungsvoll. Es sind genug Hintergrundinformationen vorhanden um eine gute Vorstellung von der Region zu bekommen, man muss aber nicht seitenlang durch, für Abenteurer irrelevante, Details lesen. Klar wurde der Fokus auf Abenteuerinspiration gelegt und davon findet sich eine Menge. Sei es in den dunklen, an die Verheerten Lande grenzenden, Wäldern im Norden, im unheimlichen Seelenmoor oder zwischen den Heliten, -über 100 Meter steilen, vor der Küste der Mark liegenden Karstinseln, man bekommt allerhand Stoff für Geschichten geliefert. Insgesamt umfasst dieser Teil der Spielhilfe 25 Seiten, nicht viel, wenn man auf die Regionalbeschreibungen von DSA schaut. Wenn man im Hinterkopf behält, dass die beschriebene Region auf der Karte von Lorakis gerade mal halb so groß ist wie mein Daumennagel, relativiert sich dieser Eindruck allerdings. Zu den beiden Abenteuern möchte ich hier, wie gesagt, noch nichts schreiben, der erste Teil des Heftes hat mir aber voll und ganz gefallen und reiht sich in die hohe bestehende Qualität der Splittermond Produkte ein.

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